SonJas Zauberwelt

♥ ♥ ♥ Heilige KUNST ♥ ♥ ♥

S A L V O

Auf Grund der vielen Anfragen wie ich es denn mit Salvo und seiner Erziehung gemacht habe erzähle ich euch erst mal meine Geschichte mit der Shanti meiner Weimihündin die ich bis letztes Jahr als beste Freundin an meiner Seite hatte. Wie ich die Erziehung da gemacht habe… denn sie hatte ich von Anfang an (8 Woche)

Für alle die noch nie etwas von Salvo gehört oder gelesen haben:

Weimaraner Salvo, geboren 15.05.2020, gefunden haben wir uns im Tierheim Berlin am 12.11.2020.

Da war der Salvo sowas von unerzogen, rüpelig und dominant mit einem AdHs. Zu dem AdHs mache ich noch einen extra Post.

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Waldundwiesenhundeerziehung von SonJa
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Waldundwiesenhundeerziehung deshalb weil ich/wir zwar die Hundeschule damals besucht haben… ich allerdings sagen muss… es ist nichts für mein geliebtes Ego dort den Vorführer mit meinem Hund zu machen. Hat mich immer wieder verunsichert und die Verunsicherung hat sich auf Shanti übertragen und sie hat nix gemacht was ich wollte.
Waren wir dagegen im Wald allein unterwegs klappte es immer und immer besser!
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Als erstes möchte ich sagen, dass meine Hunde immer wie meine Kinder waren. So sehr liebe ich sie bzw. habe ich sie geliebt.
Ich weiß allerdings, dass zwischen Menschenkindern und Hundekindern mindestens ein großer Unterschied besteht…
Ein Menschenkind sollte im besten Fall als selbstbewusstes sich geliebtfühlendes Wesen schon früh eigene Entscheidungen fällen können… natürlich immer in Absprache mit den Eltern. Doch sollte es alles ausdiskutieren dürfen.
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Bei einem Hundekind ist es GANZ anders. Für mich war und ist immer wichtig meinem Hund so VIEL Freiheit wie möglich zu ermöglichen.
Dazu MUSS ein Hund möglichst zu 100% auf seinen Besitzer hören.
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Denn wenn ich mich auf meinen Hund verlassen kann… darf er im Freilauf sein… was für den Hund sehr viel Freiheit bedeutet.
Doch wie es so oft im Leben ist kommt vor der Freiheit erst einmal das Lernen.
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Ich habe das mit dem Kindsein als Hund bei mir deshalb geschrieben weil vielleicht einige von euch meine Methoden nicht so richtig liebevoll empfinden.
Doch ich liebe meinen Hund bzw. meine verstorbenen Hunde.
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Bei meiner ersten Hündin Tessi einem Dobermann war es mit der Erziehung ne ganze Ecke leichter als mit meiner Weimaranerhündin Shanti.
Ich hatte viel über die Erziehung vom Weimaraner gelesen bevor das geliebte Tier in meine/unsere Welt kam. Mir war also bewusst da kommt ne große Herausforderung auf mich zu.
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Vom ersten Tag an habe ich der Shanti verklickert wer der Chef im Hause ist.
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Sie durfte nie vor mir durch die Tür gehen (auch als Welpe mit 8 Wochen schon)… später wenn ich dann erkannt hatte, dass sie mich bzw. uns als Familie als Chefs anerkannt hatte… durfte sie auch vorgehen durch die Tür. Was ich allerdings sofort wieder eingeführt hatte wenn andere Dinge im täglichem Ablauf nicht klappten.
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Ab dem 3. Monat bin ich/wir mit ihr in den Wald gegangen wo wir immer an die 30-100 Hunde auf unserem Läufchen getroffen haben.
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Die Shanti hatte als Welpe immer und immer wieder da Bedürfnis in den Wald zu laufen… ich bin dann brüllenderweise hinterher… habe sie dann erwischt… genommen… aus dem Wald getragen und am Wegesrand auf die Seite gelegt und da durfte sie so lange liegen bleiben bis sie sich ausgezappelt hatte (habe sie gehalten).
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Das mag jetzt für den einen oder anderen brutal klingen… doch der Liebling wurde von mir nicht geschlagen oder so… ich habe meine Alphastellung verdeutlicht.
Allerdings hat die Shanti meine „Rüdin“ so habe ich sie immer mal wieder genannt (sie hat auch das Bein gehoben) auch einen RIESIGEN Alphaanteil in sich… deshalb musste ich dieses schon echt häufig machen. Ich denke bis sie wirklich akzeptiert hat… die SonJa ist der Chef.. hat sie schon an die 50x auf der Seite gelegen.
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Als erwachsene Hündin musste ich nur noch Down sagen wenn sie Blödsinn gemacht hatte (was selten geschah) und sie legte sich auf die Seite und wartete bis ich ihr sagte wann sie weiter laufen darf.
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Ich habe hier mal ein Video von Shanti eingefügt da ist sie 5 Monate gewesen  
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Ich konnte mich übrigens zu 100% auf Shanti im Freilauf mitten im Wald verlassen. Zu ihren Lebzeiten habe ich immer gesagt zu 95%… doch jetzt nach ihrem Ableben weiß ich es. Es waren wirklich 100%!!
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Eine LIEBEvolle, konsequente und disziplinierte Erziehung lohnt sich immer!!
So etwas bekommt man bei einem Weimaraner nur mit absoluter menschlicher Konsequenz, Disziplin und ganz VIEL Liebe hin. Meine Meinung.
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Wie geschrieben… mir war und ist es wichtig das mein Hund maximale Freiheit genießen darf und das ist mir einiges wert. Bei meiner Dobermannhündin war das mit dem Down nicht nötig… die war immer an meiner Seite.
Es ist mir z.B. auch wichtig… dass mein Hund nicht alles als selbstverständlich empfindet… z.B. gibt es nach der Mahlzeit immer noch eine Wurzel, Rinderkopfhaut oder Pansenstange.
Ich halte die Stange hin… und wenn der Hund einfach danach greift gebe ich sie ihm nicht…
erst ein fragender Blick des Hundes und mein Nicken oder Augensenken signalisiert im… jetzt darfst du die Stange nehmen.
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Oder wenn ich das geliebte Hündchen raus lasse… dann muss er mich erst anschauen… also Augenkontakt und dann bekommt er ein okay.
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Was unglaublich wichtig ist… ist konsequente Ausführung der Anweisungen des Hundehalters.
Heißt:
Wenn ich meinem Hund sage… z.B. HIER… dann MUSS der Hund kommen!!
Wenn ich schon vorher weiß das Hündchen wird sowieso nicht kommen dann sollte ich mir die Puste sparen… weil ich gefährde mit solchen Aktionen meine Stellung im Rudel.
Wie oft sehe/ höre ich Hundebesitzer sagen „SITZ“… dann unterhalten sie sich weiter… das Hündchen macht auch weiter mit dem was es zuvor gemacht hat und das Ergebnis ist… der Hundebesitzer wird von seinem Schützling nicht für VOLL genommen.
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Beliebt sind auch zu viele Worte… bzw. Anweisungen.
Heißt:
Hier… das Hündchen kommt… anstatt eine Belohnung zu bekommen (gerade bei Welpen und Junghunden)…  muss der Hund noch Sitz oder Platz machen. Das ist dann zu viel des GUTEN!!!
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Wenn ich z.B. jetzt mit Salvo etwas übe… wie z.B. im Wald irgendwo auf dem Weg liegen zu bleiben und ich gehe weg… und er kam hinterher gelaufen obwohl ich ihn nicht gerufen hatte… bin ich teilweise 5x und mehr die ganze Strecke (an die 500 Meter) zurückgegangen und habe das Hündchen an der gleichen Stelle wieder abgelegt.. bin wieder die hier als Beispiel 500 m gegangen… und wenn er angelaufen kam… wieder zurück!!
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Bei sowas MUSS man RIESIG konsequent sein!!
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Wichtig ist auch sich selbst mal zuzuhören was man denn da dem Hund ALLES als Befehl gibt.
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Da gibt es Menschen die sagen Platz…  dann weil es nicht klappt Sitz… usw.
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WAS bitte lernt das Hündchen denn dann.
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Das mein Chef ein unberechenbares Menschenkind ist.
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Ein Hund MUSS sich auf seinen Menschen verlassen können… dann kann der Mensch sich auch auf den Hund verlassen.
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Was den Salvo angeht da war und ist es natürlich ALLES etwas sehr herausfordernder als bei Shanti… weil eben schon beim ersten Zusammentreffen 60cm mit 26KG. Da habe ich mich nicht getraut ihn auf die Seite zu legen Jetzt hat der Liebling 68cm und wiegt an die 40KG.
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Salvo ist mir ja mal nach 3 Monate 2x abgehauen und ich dachte ich muss auf der Stelle sterben… weil so etwas für mich zu 100% GAR nicht geht.
Erst einmal die Angst um das Hündchen… bei uns gibt es wilde Schweine und Wölfe.
Und dann was ich mindestens genauso schlimm finde ist die Gefahr in die ich die Wildtiere bringe durch meinen unerzogenen Hund.
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Danach war dann Schluss mit Freilauf und er ging erst an der Schleppleine und später auch an der Flexi. Ich habe ihm beigebracht durch einen Wortbefehl und einen kleinen Ruck an der Leine er dürfte nicht in den Wald eintreten und müsse auf dem Weg bleiben.
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Klappt heute hervorragend…
er nimmt natürlich überall den Wildgeruch am Boden auf… und schnuppert  wie verrückt… geht auch mal 2-3 Meter in den Wald rein… dann habe ich vorher immer gesagt „nein“ und er kam zurück auf den Weg.
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Jetzt fragst du dich vielleicht warum kommt das Hündchen auf den Weg wenn die Frau ruft???
Weil er verstanden hat das ich das Alpha bin. Und Alpha sein hat nichts mit Gewalt zu tun sondern mit LIEBE, Disziplin und Konsequenz.
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Heute ist es so… ich lasse ihn erst einmal schnuppern (also die 2-3 Meter) dann warte ich und erkenne… dass Hündchen korrigiert sich selbst. Dann geht mein Herz auf und ich weiß ich habe es gut gemacht.
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 Hier füge ich ein Video ein in dem man sehen kann wie es mit dem Freilauf nach 8 Monaten klappt.
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Der Salvo hat mich am Anfang gezwickt. Da ich es überhaupt nicht mag Schmerzen zu haben und schon GAR nicht von anderen zugefügt… habe ich ihm schwupps eine geknallt. Hat er NIE wieder gemacht.
Es gibt ja Hundetrainer die meinen man muss das ignorieren wenn Hunde kratzen oder zwicken… tut mir leid… teile ich in keinem Fall!
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Anmerken möchte ich noch… meine Hunde leben bzw. lebten immer ganz nah mit mir. Salvo darf z.B. mit auf meine Chilllounge und begleitet mich außer bei Hitze überall mit hin. Ins Bett kommt er allerdings nicht mit! Warum der Salvo von Anfang an mit auf die Chilllounge durfte und die Shanti immer auf dem Sessel neben mir liegen musste… keine Ahnung.
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Menschen die keine Hunde mögen verschwinden meist schnell aus meinem Umkreis. Weil für mich ein Leben ohne Hund kein Leben ist.
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So keine Ahnung ob ihr was damit anfangen könnt  ich habe mein Bestes gegeben in meinen Beschreibungen…
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Herzensgrüße
von Waldundwiesen SonJa
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